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I'm going HOME

Meine lieben Wegbegleiter!

Jetzt ist es also soweit. Die letzte Woche meines Abenteuers hat angefangen. Eine Woche. 7 Tage. Es ist unreal für mich, aber wenn ich wirklich darüber nachdenke, beschleicht mich ein komisches Gefühl. Ich freu mich unglaublich auf euch alle, auf die gewohnte Umgebung und sogar ein bisschen auf die deutsche Schule (das ist innerhalb von Tagen vorbei, das schwör ich euch ;-)) In dem Zusammenhang war es eine lange Zeit. Von Familie und guten Freunden wegzusein ist schwerer, als sich viele vorstellen.

Wenn ich aber daran denke, dass die Zeit des Abschieds gekommen ist-wieder einmal und diesmal vielleicht für immer-wird mir ganz schwer ums Herz. Wieder eine Sache, die schwer ist mir vorzustellen. Dass das normale Alltagsleben, wie ich es hier kenne und dessen ich ein Teil bin/war normal weitergeht, nur dass ich es nicht mehr mitbekomme. Meine beiden Seelenschwestern lass ich zurück, das unschlagbare Trio löst sich auf. Meine liebe Gastmama, die großzügigste Person, die ich je kennengelernt habe, muss wieder alleine leben, was ihr jetzt schon dunkle Gedanken beschert und die Lake Central Highschool muss ohne deutsche Unterstützung auskommen ;-) Und so...es kam mir nicht vor wie ein halbes Jahr.

Die Zeit ist verflogen und trotzdem hab ich alles erlebt, musste durch alles durch, was zu einem Auslandsaufenthalt dazu gehört. Heimweh, das Gefühl eines neuen zu Hauses, Einsamkeit, das Gefühl neue Freunde fürs Leben gefunden zu haben, Sehnsucht nach meiner Familie, Dankbarkeit und Verbundenheit für meine neue Familie. Und natürlich der kulturelle Aspekt: Schock dann Akzeptanz dann ich-weiß-gar-nicht-mehr-wie-es-anders-sein-soll. Und so ist die Zeit gegangen. Sommer, Herbst, Winter, mehr Winter :-) Auch die Weihnachtszeit und das Ende des aufregendsten aller Jahre hab ich hinter mich gebracht. Und jetzt?...Jetzt kann ich mit ehrlichem Stolz, voller Freude und unbezahlbarer Erfahrungen und Erinnerungen in Kopf und Herz berichten: Ich hab es geschafft! Ich hab die bis jetzt größte und wichtigste Entscheidung meines Lebens getroffen und des Schritt gewagt. Ich bin daran gewachsen, das weiß ich für mich jetzt schon. Vielleicht hab ich mich verändert. Wahrscheinlich, ein halbes Jahr USA geht ganz sicher nicht spurlos an einem vorbei; aber das könnt ihr ja bald selbst beurteilen. Und während meine letzten Tage ihren Lauf nehmen und ich mich auf meine Heimkehr vorbereite (meine Feinde, die beiden Koffer, die mir aus irgendeinem Grund kleiner vorkommen als im August, muss ich von einem Waffenstillstand überzeugen und dafür sorgen, dass sie meine amerikanischen Schätze gut nach Hause bringen), hab ich hier was für euch zum angucken. Da ihr ja alle sicherlich wenigstens ein bisschen die englische Sprache beherrscht, achtet bitte auf den Text, um den geht es nämlich. Viel Spaß!


 

Damit verabschiede ich mich...Bis wir uns wiedersehen. Persönlich. Face to face. Ich freu mich schon. Auf jeden einzelnen von euch. So langsam steigt die Aufregung, die dieses Mal pure Vorfreude ist, weil ich weiß, was mich erwartet. Heimat. Zu Hause.

Am Dienstagmorgen, wenn mein Flugzeug in der schönsten Stadt der Welt landet und die kleine Sonja mit den großen Erfahrungen den ersten Schritt auf hamburgerischen Boden macht, denkt sie an euch. Denkt ihr an sie. Damit wird sich das Kapitel schließen.

Ich hab euch alle schrecklich lieb! Und so heißt es jetzt: Ich komm nach Hause - I'm going home!

Sonja

3.1.08 19:37
 


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